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1. Welche Organisationen
stellen weltweit die verantwortungsvolle und schonende Bewirtschaftung
der Fauna sicher?
- IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural
Resources) mit Sitz in Gland (Schweiz)
- CITES (Convention on the International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora), überwacht das Washingtoner Artenschutzabkommen überwacht, mit
Sekretariat in Lausanne. Diesem Abkommen sind mehr als 110 Länder angeschlossen.
- Gefährdete Tiere und Pflanzen
sind in drei Listen festgehalten:
- Liste I umfasst die Arten, die direkt
vom Aussterben bedroht sind. Jeglicher Handel mit Fellen dieser Arten
ist verboten.
- Liste II umfasst Arten, die bedroht
sein könnten. Deshalb wird der Handel mit Fellen dieser Arten
streng kontrolliert.
- Liste III umfasst diejenigen Arten,
die nur in einzelnen Ländern bedroht sind, in anderen aber nicht.
Der Handel mit diesen Fellen wird ebenfalls kontrolliert.
- Die Funktionsweise basiert auf dem Prinzip
der doppelten zollamtlichen Sicherheit beim internationalen Handel.
Der Importeur muss für jede Sendung sowohl eine Exportbewilligung
des Ursprungslandes wie eine Importbewilligung des Ziellandes haben.
- IFTF - International Fur Trade Federation (Internationaler Pelzfachverband)
- ISO - International Standards Organisation. Eines der technischen Komitees,
das TC 191,
mit Sitz in Ottawa, betreibt Forschung und legt Standards fest
für einen tiergerechten
Fallenfang
- Züchtervereinigungen (Aufstellen und Durchsetzen von Verhaltensregeln,
die Veterinärmediziner ausarbeiten)
- Kanadisches Pelzinstitut (Fur Institut of Canada)
- Umweltzentrum von Alberta, Canada (Alberta Research Center)
- Universität Guelph, Canada
- Internationale Stiftung für den Schutz der Wildnis
2. Gibt es Tierarten, die durch
die Pelzbranche gefährdet werden?
Nein, denn Felle gefährdeter Tierarten dürfen nicht mehr gehandelt
werden. Ausserdem haben alle Länder, aus denen Pelzfelle in die
Schweiz importiert werden, Bewirtschaftungspläne für Fauna
und Jagd ausgearbeitet. In zahlreichen Regionen müssen jedes Jahr
die Bestände gewisser Tierarten reduziert, andere jedoch geschützt
werden. Die erlassenen Jagdquoten sorgen für die grösstmögliche
Bestandeserhaltung der verschiedenen Arten vor. Diese muss
das Gleichgewicht von Ernährungsmöglichkeit, natürlicher
Umwelt und natürlichen Feinden berücksichtigen. Von der Erhaltung
der Tierarten hängt die Erhaltung der Jagd ab und damit auch das
Überleben derjenigen Bevölkerung, die davon lebt.
3. Gibt es Arten,
die wegen der Pelzbranche ausgestorben sind?
Gewisse Tierschutzgruppen behaupten, 300 Arten seien verschwunden, andere
gehen bis 1'500. Das mag zwar allgemein stimmen, betrifft jedoch nicht
die Pelzbranche. Doch bereits damals, als sonst niemand
an den Schutz von Tierarten dachte, erliessen zum Beispiel die kanadische und
die russische Regierungen Schutzbestimmungen, um das Aussterben weiterer
Pelztierarten zu verhindern, und die Pelzbranche finanzierte teilweise
Wiederansiedlungen.
Mehr Informationen
erhalten Sie:
- zum Thema Tier- und Artenschutz: www.iftf.com/today.html
- zum Thema Tierrecht: www.iftf.com/animal.html
- www.pelzinstitut.de/html/fellgewinnung.html
- oder direkt bei uns: info@swissfur.ch
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