Tierschutz


Jagd in der Schweiz am Beispiel des Rotfuchs

Über 40`000 Rotfüchse werden jedes Jahr in der Schweiz aus Hegegründen gejagt. Der Fuchsbestand nimmt aber weiterhin zu. Der Rotfuchs ist sehr anpassungsfähig, ist aber auch ein grosser Seuchenträger (Tollwut, Fuchsbandwurm, Räude). Da er auf seinen Beutezügen grosse Strecken zurücklegt, ist die Gefahr gross, Seuchen zu übertragen. Heute wird der grösste Teil der erlegten Felle sinnlos weggeworfen oder verbrannt. Soll man es zulassen, dass weiterhin der grösste Teil der Felle verbrannt wird? Sicher nicht!

Das Fuchsfell ein natürlicher Rohstoff, erneuerbar und haltbar.

Die Bewirtschaftung der Fauna ist darum ökologisch sinnvoll.

Die Jagd bleibt das hauptsächlichste Mittel, um überhöhte Bestände des Rotfuchses und damit Ansteckungsrisiken für Mensch und Tier insbesondere Haustiere zu vermeiden. Sie gestattet aber auch, genügend grosse Bestände an Feldhasen, Wildhühnern, Fasanen und anderen Kleintieren zu erhalten.

1996 wurden aus den genannten Gründen 42`040 Rotfüchse (BUWAL Jagdstatistik 1996) erlegt.

Quellen:
Eidgenössische Jagdstatistik ab 1933 www.unizh.ch/wild
Eidgenössisches Jagdgesetz
„Menschen, Tiere, Pelze" 1986 Schweizerischer Pelzfachverband (SPFV)

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